Wednesday, 23. july 2008
3
23
/07
/Juli
/2008
22:15
-
von mumie99
-
veröffentlicht in: Blogparade
Meine letzte Rezensionen betrafen nur Werke, die entweder am heimischen Fernseher oder im
Lichtspielhaus meines Vertrauens konsumiert worden sind. Alle paar Schaltjahre lese ich aber auch mal ein Buch (irgendwie habe ich da keinen guten Draht zu guten Werken und schon viel Schund
erlebt).
Angeregt durch die Blogparade von Karrierebibel zum Thema Lesen! – Blogparade und Verlosung zur Urlaubslektüre. Möchte ich hier nun mal ein gutes Buch
präsentieren:
Eine Billion Dollar, ein Roman des deutschen Schriftstellers
Andreas Eschbach.
Inhalt:
John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins
und Zinseszins in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben.
John tritt das Erbe an. Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen
Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat …
Quelle: phantastik-couch.de
Mein erstes Buch von Andreas Eschbach. Ich habe es erst gehört und anschließend gelesen. Klingt ungewöhnlich,
war aber so. Aus Gründen der Bequemlichkeit bin ich ein großer Hörbuchfreund und so legte ich mir vor einigen Monaten die 4 CDs zum Andreas Eschbach Werk Eine Billion Dollar zu. Mich durch die
Produktion von Lübbe-Audio zu hören, erforderte viel Zeit, aber weit weniger als es kosten würde, das dicke Buch zu lesen.
Nach einigen Stunden Hörvergnügen hatte ich einen sehr guten Überblick über das Buch, schließlich ist eine
Hörspielversion nicht so ausführlich wie das Buch selbst.
Das Thema hatte mich ergriffen und nachhaltig fasziniert und somit beschloss ich meine Hörbuch-CDs zu
verscherbeln und das Geld in die Taschenbuchausgabe von Eine Billion Dollar zu investieren. Weitere Infos zu den, in der Hörbuch-Version schon recht gut ausgearbeitete, mathematische Hintergründe
und weitere Details zum genauen Werdegangs des Geldes über die Jahre versprach ich mir vom Wechseln des Mediums.
Unorthodox ausgedrückt ist die Buchversion eine aufgeblähte Hörbuchversion, die über mehr Tiefgang verfügt und
dennoch nichts weltbewegend Neues zu Tage fördert. Aber für mich hat sich der Mediumswechsel gelohnt, mein Interesse, durch die CDs geweckt, war groß genug um mich durch die knapp 900, recht
klein gedruckten, Seiten zu kämpfen (und das obwohl ich die Hauptfaden der Storyline kannte...).
Ich will natürlich, außer der Inhaltsangabe oben, nichts weiter über den Inhalt verraten und spreche somit nur
eine allgemeine Leseempfehlung aus. Das Werk ist spannend und ein Thriller mit schöner Idee und guten Alltagsbezügen.
Jeder der das Gefühl kennt am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig zu haben, sollte mal den Blick auf die
andere Seite wagen, denn zuviel Geld ist auch nicht immer ein Segen...