Dienstag, 1. juli 2008 2 01 /07 /2008 10:45
- von mumie99 - veröffentlicht in: Computer, Handy, Internet und Technik
Windows XP gibt es seit heute nicht mehr - jedenfalls fast. Microsoft sähe das Betriebssystem gern einen schnellen Tod sterben, um endlich den Nachfolger Vista in Massen loszuwerden - die Kunden aber sträuben sich. Diverse Hersteller wollen sogar auf Umwegen weiter XP anbieten.
Ab heute gibt es keine XP-Packungen mehr für die Händler. Die Restbestände an Software und Rechnern, auf denen noch XP vorinstalliert ist, soll der Handel nach und nach abverkaufen, und dann ist Schluss. Nur noch Vista will Microsoft auf neuen Rechnern sehen.

Quelle: Spiegel online

Mit Vista hat sich Microsoft, zu deutsch Winzigweich, ein schönes Ei gelegt.
Windows XP ist, nicht nur meiner Meinung nach, das beste Betriebssystem, das Microsoft jemals auf den Markt geworfen hat und auf unzähligen Rechnern ist auch entweder die Home- oder die Professional-Version installiert.
Schön und gut, könnte man meinen, Microsoft müsste doch eigentlich super glücklich sein über den Erfolg ihres Produktes. Stimmt leider nur zum Teil, der Konzern lebt nun mal vom Umsatz. Einmal verkaufte Windowsversionen die super, bis zum Lebensende des Computers, laufen bringen halt nur einmal Gewinn, das ist finanziell betrachtet schon ein bisschen blöde.
Was macht man also als trickreicher Softwareentwickler aus dem Hause Microsoft bzw. was wäre logisch?
Man wirft ein neues, noch besseres, Über-Windows auf den Markt und gibt diesem einen Namen der eXPerience locker in den Schatten stellt.
Gut hat nicht ganz geklappt der Plan. Namenstechnisch ist man in der deutschen Übersetzung von Erfahrung zu Perspektive gewechselt (eXPerience -> Vista). Die Meinungen ob ein gutes Produkt auch einen guten Namen braucht gehen an diesem Punkt auseinander, daher will ich hierauf nicht weiter eingehen.
Schauen wir uns mal, vom Namen abgesehen, den Rest des Vista-Packetes an:
Leider litt und leidet Vista an etlichen so genannter Kinderkrankheiten und kann momentan Windows XP keinenfalls das Wasser reichen (um es mal untechnisch und knapp auf den Punkt zu bringen).
Warum will Microsoft dann trotzdem Vista verbreiten und XP entthronen?
Gute Frage, außer finanzielle, fallen mir keine logisch erklärbaren Gründe ein...
Vielleicht trete ich mit dieses Aussagen jetzt auch irgendwelchen Vista-Fans auf den Schlips, die sollen sich dann bitte melden, eventuell können sie mir dann Microsoft neusten Zug im Betriebssystemeschach erklären!


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