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Das neueste Abenteuer des verwegenen Archäologen spielt 1957 – die Zeit des Kalten Krieges. Indiana Jones (Harrison
Ford) trifft auf einen rebellischen Jungen namens Matt (Shia LaBeouf), bei dem es sich um seinen Sohn handeln könnte. Mutt überredet Indy zu einer neuen Mission: die Suche nach einem der
spektakulärsten Objekte der Weltgeschichte: dem Kristallschädel von Akator. Beide begeben sich auf die Suche nach Peru, wo sie bald feststellen, dass auch einige sowjetischen Agenten, angeführt
von der eiskalten Irina Spalko (Cate Blanchett) es auf den Kristallschädel abgesehen haben…
Quelle: Web.de
Harrison Ford: Prof. Henry „Indiana“ Jones, Jr.
Cate Blanchett: Agentin Irina Spalko
Karen Allen: Marion Williams (Ravenwood)
Shia LaBeouf: Henry „Mutt“ Williams
Ray Winstone: George „Mac“ McHale
John Hurt: Professor Harold Oxley
Jim Broadbent: Dekan Charles Stanforth
Igor Jijikine: Oberst Dovchenko
Was Sylvester Stallone als Rambo oder Arnold Schwarzenegger als Terminator können, dass kann ich auch, dachte sich wohl Harrison Ford. Dieser
beschloss nach 19 Jahren der Abstinenz ein Comeback als Indiana Jones zu wagen. Über die Motivationen lässt sich sicher streiten, aber es dürfte nicht nur das Geld im Vordergrund gestanden
haben...
Auf jeden Fall habe auch ich den neusten Indy-Streifen gesehen, zu erst war aber ein bisschen Vorarbeit von Nöten, um den Film wirklich kritisch beäugen zu können lies ich erst mal noch Indiana
1-3 über den TV-Schirm laufen. Zeitlose Meisterwerke ob der neue Film da mithalten kann?
Also zuerst viel mir auf, dass sich der Film äußerst gut in das Gesamtbild einreiht, dass gefiel mir gleich sehr gut. Ich hatte ja befürchtet, dass ein Großteil der Stimmung der ersten Teile im
letzten Teil geopfert werden würde, dies ist nicht der Fall, zum Glück.
Inhaltlich finde ich den Film gut gelungen, es ist kein Aufguss einer alten Indy-Story, sondern es eine komplett neue Geschichte an einem neuen Ort in einer neuen Zeit. Im Vorfeld des Kinostarts
kursierten ja Gerüchte Indiana Jones fungiere als Best-of, um es mal noch positiv auszudrücken. Nein, dem ist nicht so, Indiana Jones ist ein absolut eigenständiger Film, der lediglich die
typischen Indiana Jones-Elemente enthält, von Indy in Person angefangen. Das sind aber auch alles Qualitätsmerkmale für den Film, die ihn einreihbar machen (siehe oben).
Indiana Jones ist ein Werk, das eigentlich all seinen Fans gerecht werden dürfte, zusätzlich kann ich mich selten erinnern dass eine Filmreihe ähnlich gut geschlossen worden ist. Mich hat das Duo
Spielberg & Lucas vollends überzeugt.
Die neue Nebenfiguren Henry „Mutt“ Williams (gespielt von Shia LaBeouf) passt sich sehr gut in den ganzen Film ein und deren Frechheit und großes Mundwerk bereichern den Film zusätzlich durch
Gags und lustige Sprüche.
Schön fand ich ebenfalls dass Marion Williams / Ravenwood (gespielt von Karen Allen), bekannt aus Jäger des verlorenen Schatzes erneut im Film mitwirkt und auch eine annähernd tragende Rolle
hat.
Mein persönliches Highlight, das nichts der Handlung des Films vorweg nimmt, war und ist aber Cate Blanchett, die als böse russische Agentin Irina Spalko auf den Plan tritt und eine grandiose
Rolle spielt.
Also noch schnell ins Kino und/oder später die DVD kaufen, jedenfalls schon fast Pflicht für alle Indy-Fans!
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