Friday, 1. august 2008
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21:37
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von mumie99
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veröffentlicht in: Persönlich
Gestern war, auf Grund der zu Ende gehenden Sommerferien in Rheinland-Pfalz, noch einmal ein vorgezogener Spieleabend der Hettrumer
Frustzwerge im Hause Becker angesetzt. Normalerweise wäre erst nächsten Donnerstag wieder ein Spieltreff geplant gewesen. Vierzehn Spielerinnen und Spieler fanden sich gegen 20 Uhr Ortszeit
zum Spielen ein, das Alterspektrum war an diesem Abend beachtlich und reichte von einem Alter von 3 Monaten bis zu 50+ Jahren. In 6 Stunden spielte ich Heckmeck, Der Ausreisser, erneut erneut
Keltis.
Außerdem spielte ich Tsuro:
Beschreibung:
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Tsuro aus dem Verlage Kosmos
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Tsuro-Spielplan
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Tsuro, der Weg ist das Ziel - und die Reise beginnt hier. Jeder Spieler wählt in seinem Zug eine Wege-Karte aus und verlängert damit
seinen Pfad, den er mit seiner Spielfigur entlang zieht. Dabei geht es darum, länger als jeder andere Spieler auf dem Spielplan zu bleiben. Doch je mehr sich der Plan mit Wegekarten füllt,
desto schwieriger wird das. Denn durch das Aneinanderlegen der Wege-Karten entstehen lange und verschlungene Pfade. Aber auch die Karten der Mitspieler können den eigenen Weg verlängern - und
das häufig in eine Richtung, in die man lieber nicht gehen würde oder die sogar ganz aus dem Spiel herausführt. Die Regeln sind so einfach, dass man sofort losspielen kann. Und da es so schön
schnell und kurz ist, heißt es am Ende immer: "Gleich noch einmal!" - und das mit bis zu 8 Mitspielern.
Fazit:
Schnell gelernt, schnell gespielt und dennoch lange Freude an dem Spiel. Alle die das Spiel Metro kennen, finden sich sofort bei Tsuro zurecht, denn Tsuro ist
quasi wie Metro nur mit Schienenwechsel und freiwilligem und unfreiwilligem Ausscheiden.
Klingt jetzt wenig innovativ ist es aber trotzdem, denn gerade wegen der Möglichkeit des Ausscheidens aus dem Spiel finde ich es so
verlockend. Das Spiel lässt sich herrlich destruktiv spielen und man kann mit entsprechenden Karten die Gegner zum Verzweifeln bringen. Dabei ist das Spiel kein reines Taktikspiel und kann
auch relativ untaktisch gespielt werden, einfach nur des Spaßes wegen, denn der ist immer involviert und steigt bei zunehmender Spieleranzahl.
Nachdem ich bereits beim letzten
Spielabend begonnen habe das Teilnehmerfeld zur Wahl des Spiel des Jahres zu beleuchten, setzte ich gestern meine Beleuchtung
weiter fort und lernte ein weiteres Spiel aus dem Teilnehmerfeld kennen - Suleika:
Beschreibung:
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Suleika aus dem Hause Zoch
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Die Spieler bedecken den Spielplan nach und nach mit Miniatur-Teppichen. Da hierbei Teppichhälften der Mitspieler überdeckt werden können,
entsteht im Spielverlauf eine dreidimensionale, verwobene Teppichlandschaft. Auf dieser bewegen die Spieler eine gemeinsame Spielfigur, Omar, den Wesir des Sultans. Wer Omar auf Teppichen
eines Mitspielers zu stehen bringt, muss dem Teppichbesitzer eine Standmiete bezahlen, dessen Höhe sich nach der Größe der betretenen Teppichfläche richtet. Ziel des Spiels ist es, durch
geschicktes Auslegen möglichst große zusammenhängende Flächen eigener Teppiche zu schaffen und Omar immer wieder auf diese Auslage zu locken. "Suleika" ist ein ebenso raffiniertes wie
verblüffend einfach verständliches Lege- und Bewegungsspiel. Die dreidimensionale Teppichauslage aus echten Textilien haucht dem Spielplan die lebendige Atmosphäre eines morgenländischen
Basars ein.
Fazit:
Das Spiel war ebenfalls auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres, hat es aber leider nicht geschafft. Ich finde die Spielidee sehr toll und
die Tatsache, dass ich echte Mini-Teppiche auslege, gibt dem Spiel den letzten Kick.
Ansonsten macht es riesigen Spaß sein Teppichimperium aufzubauen und damit den anderen Basar-Teilnehmer, auch Mitspieler genannt, ordentlich eins auszuwischen. Hat man eine größere
Teppichfläche in seiner Farbe ausgelegt und ein anderer Spieler landet mit Omar auf dem besagten Gebiet, ist es in etwa wie bei Monopoly und der Schlossallee. Der Besitzer freut sich über den
Geldsegen und der Betroffene jammert. Somit verdient oder verliert man Runde für Runde seine Kohle und wenn alle Teppiche gelegt sind wird abgerechnet. Pro Geldstück ein Punkt und pro offen
liegendem Teppichfeld in der eigenen Farbe ebenfalls ein Punkt - so simpel wie genial!
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