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Shredder Blog
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iGuts veranstaltet eine Blogparade zum Thema Killerspiele und der Jugendschutz und wir waren mal so frei und machen da mit. Daher der erste gemeinsame Blogeintrag in der Geschichte des Blogs:
Seit ihr bereits volljährig?
Ja, wir sind beide bereits volljährig.
Spielt ihr selbst als Killerspiele bezeichnete Spiele? Welche?
Ja wir spielen regelmäßig (Christian) und ab und zu (Daniel) so genannte Killerspiele:
Daniel spielt nur auf der Wii:
Resident Evil
Medal of Honor
Call of Duty
Red Steel
Christian spielt auf Wii / GameCube, Nintendo 64 und Xbox 360:
Far Cry
Far Cry 2
Perfect Dark
Gears of War
Call of Duty
Bioshock
TimeSplitters
Würdet ihr Jugendlichen (z.B. euren Kindern) den Zugang zu diesen Spielen ermöglichen? Wenn ja, ab welchem Alter?
Nein, wir lehnen den unsachgemäßen Gebrauch solcher Spiele ab, wenn Jugendliche alt genug zum Erwerb dieser Spiele sind, würden wir, zum Beispiel als Elternteil, aber keine Stein in den Weg legen.
Zusätzlich würden wir die Spiele, wohl aus eigenem Interesse, Probe spielen, um eventuell ein pauschales Gespräch über die Wirklichkeitsnähe solcher Spieler zu führen.
Was haltet ihr vom Zensieren von Computerspielen für den dt. Markt?
Wir halten Zensur für übertrieben, denn wer alt genug ist, sollte auch das gleiche Level, wie in der restlichen Welt sonst, geboten bekommen. Das Einfärben von Blut, zum Beispiel mit schwarzer Farbe, macht das Spiel nur lächerlich, was sich auf die Verkaufszahlen niederschlägt, beziehungsweise dem Import von Spielen aus dem Ausland Tür und Tor öffnet.
Da Videospiele als Kunst angesehen sind, ist eine Einschränkung der künstlerischen Freiheit der Entwickler sicherlich kein positives Faktum für den deutschen Markt und sorgt langfristig dafür, dass gute Spiele nicht mehr in Deutschland erscheinen und jeder seine Spiele per Internet in Österreich ordert und jegliche Kontrolle wegfällt.
Haltet ihr den aktuellen Zustand des Jugendschutzes für ausreichend oder würdet ihr ein vollständiges Verbot von gewalthaltigen Spielen befürworten?
Da ein Verbot heißen würde, dass die Spiele auch für Erwachsene in Deutschland von der Bildfläche verschwinden, können wir dies als Zusammenfassung unserer bisherigen Antworten nicht unterstützen, denn gegen einen verantwortungsvollen Umgang gemäß der USK-Freigabe spricht absolut nichts. Im Übrigen wäre ein Verbot auch kein Allheilmittel, da man, wie erwähnt, die Spiele auch ohne Problem online ordern kann...
Seht ihr sinnvolle Alternativen zum Verbot von Killerspielen? Welche wären das?
Es soll alles so bleiben wie es ist, die USK-Hürden sind hoch genug und Eltern, die minderjährigen Kindern den Zugang zu „Killerspielen“ ermöglichen wollen, kann man eh nicht effektiv aufhalten. In diesem Sinne:
60% aller Attentäter spielen Gewaltspiele. 99% aller Attentäter essen Brot. Die FSK/USK von Brot sollte also auch mal überprüft werden...
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