Artikel teilen! Wo ist Fred? - Filmkritik: Ich habe mich in der Vergangenheit nicht als Till Schweiger-Freund geäußert und bis dato auch keine erwähnenswe ...
Ich habe mich in der Vergangenheit nicht als Till Schweiger-Freund geäußert und bis dato auch keine
erwähnenswert gute Leistung von ihm in einem filmischen Machwerk gesehen, die eine gesonderte Erwähnung auf dem Blog wert gewesen wäre.
Das hat sich heute Abend etwas geändert, denn auf Anraten einer sehr guten Freundin, die wirklich große
Stücke auf den Film hält, habe ich mir im Zuge der neusten Müller-Aktion den Film Wo ist Fred? zugelegt. Natürlich
hätte ich mir den Film nicht völlig blind besorgt, da aber die Inhaltsangabe vielversprechend klang, war die Sache klar:
Um seinem nervtötenden Stiefsohn-in-spe Linus zu imponieren und dessen Mutter Mara von seinen Stiefvater-Qualitäten zu überzeugen, muss der Polier Fred (Til Schweiger) Linus’ größten Wunsch erfüllen. Nichts wünscht sich der kleine Intrigant mehr als einen Autogramm-Basketball von Alba Berlin. Der wird jedoch leider nach jedem Spiel nur in die Behinderten-Tribüne geworfen. Beim nächsten Basketball-Match wird Fred von seinem Kumpel Alex (Jürgen Vogel) im Rollstuhl auf die Behindertentribüne gefahren.
Und Fred kann den Ball sogar ergattern. Doch die Freude währt nur kurz. Denn ausgerechnet das Vereinsmanagement hat einen Imagefilm in Auftrag gegeben, um das soziale Engagement auszuschlachten. Die Dreharbeiten übernimmt die Jungregisseurin Denise (Alexandra Maria Lara), die den vermeintlich stummen und hilflosen Fred gleich in ihr großes Herz schließt...
Und siehe da, der Kauf hat sich wahrlich gelohnt, denn Wo ist Fred? ist fast durchgängig
hammerlustig. Schon kurz nach dem Abspielstart der DVD war es klar, dass ich, um Spaß zu haben, einige Vorurteile über Board werfen müsste.
Kein Problem und auch keine große Sache, als Freund des schwarzen Humors, der beißenden Witz und Eric Cartman lustig findet, war der Weg zum Lachen über Behinderte nicht wirklich weit.
Filmzitat: "Wieso bekommen eigentlich immer die Behindies die ganzen Bälle ?!"
Klingt jetzt irgendwie asozial, aber anders kann man den Film nicht lustig finden.
Ich muss das aber erst mal entschärfend ins rechte Licht rücken, denn alle Witze in dem Film zielen ausschließlich auf Behinderte, die von nichtbehinderten Schauspielern gespielt werden. Selbstverständlich dürfen in einer Komödie über Behinderung auch keine Schauspieler fehlen, die Behinderung nicht nur vor der Kamera spielen, sondern auch im realen Leben ihr Leben im Rollstuhl meistern.
Diese Nebenfiguren sind aber niemals Ziel von Hohn und Spott, sondern werden sehr einfühlsam als emotionaler und realistischer Nebenhandlungsstrang zu den Hauptfiguren instruiert.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, gerade auf moralisch dünnem Eis zu wandern, aber bei dem Film auch kein Wunder, der selbst in der Handlung oft den Zwiespalt zwischen gespielter und echter Behinderung thematisiert, aber im Endeffekt die Situation löblich meistert und sich wohl kein Behinderter angegriffen fühlen dürfte.
Basierend auf dieser These komme ich zu dem Fazit, dass Wo ist Fred? sowohl lustig als auch
sehr einfühlsam ist und es die Mischung letztendlich ausschlaggebend macht Wo ist Fred?
gut zu
finden.
Ich verlasse daher jetzt mal das sozialkritische Minenfeld und widme mich voll und ganz dem Film. Wie in der Einleitung bereits angeklungen, gefiel mir Till Schweiger zur Abwechslung mal richtig gut. Den stummen Rollstuhlfahrer kaufte ich ihm genauso ab, wie den Bauarbeiter mit schlechtem Abitur. Primär dürfte aber das Gutheisen der Schweiger-Leistung mit der Verteilung der Arroganz und Engstirnigkeit in dem Film zu tun haben. Da sonst Schweiger händeringend in sämtlichen seiner Filmen um die nervige Arschloch-Rolle kämpft und somit ruckzuck auf meiner schwarzen Liste landet und in einem Review zuerst in die Pfanne wandern, hat er es diesmal besser getroffen. Sehr viel besser sogar, denn ich kann diesmal echt nichts an seiner Figur herumkritisieren und konzentriere mich daher primär auf die Rollen Frau-in-spe und Stiefsohn-in-spe.
Anja Kling spielt mit ihrer Rolle Mara eine Frau, die sehr spießig, aufgesetzt und oberflächlich daher kommt. Zusätzlich hat die alleinerziehende Mutter ihr Balg Linus (gleich mehr dazu) nicht im Griff und verzieht es, mit Wunscherfüllung in Serie, total.
Dem Ganzen die Krone setzt dann der Jungschauspieler Ramon Julia König auf, der einen miesen, verzogenen und nervtötenden Satansbraten spielt, ein Kind, dass man seinem schlimmsten Feind nicht ans Bein wünscht.
Durch diese beiden Figuren, die im Film auf dem Weg sind, Freds Familie zu werden bettelt man schon fast darum, dass die übereifrige Reporterin Denise, Fred in ihr Herz schließt...
Der Wechsel von einem Auto, an dem der Lack blättert, zu einem Neuwagen wurde einem selten schmackhafter
gemacht, um es mal bildlich auszudrücken. Somit entwickelt sich dann schnell ein größeres Beziehungschaos, dass die Gagdichte etwas spreizt, Wo ist Fred? aber nicht nachhaltig
aus der Bahn wirft.
Ein weiterer Grund, dass der Film dann nicht zur Schnulze umkippt, sind die durchgängig guten anderen Figuren, die im Focus der Handlung stehen.
Zu nennen wären hier die Rollen von Alexandra Maria Lara, Christoph Maria Herbst und Jürgen Vogel.
Zwar bleibt Alexandra Maria Lara etwas hinter meinen Erwartungen zurück, was aber an der Figur liegt, die zu wenig Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Dennoch wirkt die Figur Denise, eine übereifrige und doch rührend einfühlsame Jungregisseurin, glaubhaft.
Ein Schippe mehr können Herr Vogel und Herr Herbst aus ihren Figuren herausholen, die fast schon unterschiedlicher nicht sein könnten. So spielt Jürgen Vogel die Figur des Alex, Freds besten Freund, der ihn von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen führt und ihn gekonnt und lustig hineinstößt.
Christoph Maria Herbst hingegen, spielt den penetranten Rollstuhlfahrer Ronny, der sich zum größten Alba-Berlin-Fan ernannt hat und einfach unbeschreiblich gut ist.
Da eine noch ausführlichere Figurenbeleuchtung den Rahmen sprengen würde, verweise ich einfach mal auf den Trailer (weiter unten), der noch weitere Infos über die Figuren liefert und Ronny in seiner ganzen Herrlichkeit kurz zeigt.
Diese Hotels dienten als Zwischenstationen für meine Weltreise. Habe euch zu jedem Hotel eine kleine Rezension geschrieben, falls jemand einmal das selbe Hotel buchen möchte... :
Kanaren
Teneriffa Hotel La Quinta Park Suites
Fuerteventura, Hotel Las Marismas
Lanzarote, Hotel Iberostar Lanzarote Park
Gran Canaria, Hotel Agaete Parque
Urlaub für Schwule und Lesben
Gran Canaria, Hotel Tropical la Zona
Balearen
Mallorca Hotel Jade Playa de Palma
Mallorca, Hotel Viva Palmanova
Ägypten
Hotel Marsa Alam in Ägypten (Hurghada)
Das Grand Resort Hurghada (Ägypten)
Grand Hotel Hurghada (Ägypten)
Familienurlaub im Robinson Club Soma Bay (Ägypten)
Marsa Alam Hotel Sentido Oriental Dream Resort
Hurghada Ägypten Sunrise Garden Beach
Makadi Bay Jaz Makadi Golf & Spa
Ägypten Sheraton Miramar Resort
Steigenberger Al Dau Beach Hotel Ägypten
Ägypten Tauchurlaub Citadel Azur Resort
Ägypten Arabella Azur Resort Hurghada
Ägypten Makadi Palace Makadi Bay
Türkei
Türkei Urlaub in Side, Alanya und.....
Türkei Urlaub Side Hotel Saray Regency
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Türkei Urlaub in Side Kumköy Hotel Side Star Beach
Türkei Urlaub in Alanya Hotel Tac Premier
Türkei Urlaub im Club Paradiso in Alanya
Türkei Urlaub Hotel Villa Side Kumköy
In welchem Land deiner Weltreise warst Du noch nicht? Äthiopien, Ghana
Was war das letzte, was du dir in einem Online Shop gekauft hast? Gute Frage.. ich glaube es waren je 1 Paar SPM Stiefel und Gabor Stiefel von Reiterstiefel.de für meine Frau. (Sie ist ein großer Stiefel Liebhaber.. wobei ich diese Reiterstiefel auch ganz gut finde)
Hast du eine Familie? Nein, derzeit nur eine Partnerin aber keine Kinder. Sonst wären die Weltreisen wohl kaum möglich..