Artikel teilen! Brettspielabend der ganz besonderen Art: Der gestrige Brettspielabend stellte alle bisherigen Spielabende der letzten Jahre in den Schatten. Im L ...
Der gestrige Brettspielabend stellte alle bisherigen Spielabende der letzten Jahre in den Schatten. Im Lauf der letzten Woche hatte sich nämlich ein SWR-Fernsehteam angekündigt, das im Zuge einer Sendung über Brettspiele gerne bei den Hettrumer Frustzwergen drehen wollte. Es war also schon im Vorfeld klar, dass der Spielabend außergewöhnlich und einzigartig werden würde. Statt wie üblich um 20 Uhr begann der Spieleabend schon um 18.30 Uhr und es waren diesmal auch nur langjährige Mitglieder des Vereins kurzfristige per Email eingeladen worden, um zum einen die Stammbesucher versammelt zu wissen und zum anderen einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt dem SWR präsentieren zu können.
Gegen 18.30 Uhr fanden sich 12 Frustzwerge im Alter von 10 bis über 50 Jahren zum Show-Spielen ein. Kurze Zeit später fuhr das SWR-Team, bestehend aus Moderatorin, Aufnahmeleiter, Tonassistenten und Kameramann vor und nach einer kurzen Einführung in den Rahmenplan des Abends begannen die Aufbauarbeiten.
An drei unterschiedlichen Tischen sollten die Spiele Tsuro, Zug um Zug und Caylus den SWR-Zuschauern präsentiert werden. Auf diese Spiele wurde sich im Vorfeld geeinigt, da sie recht repräsentativ sind:
Tsuro ist schnell erklärt und gespielt. Zug um Zug ist ein klassisches Familienspiel und nicht ohne Grund auch schon Spiel des Jahres gewesen. Für Experten und Gehirnsportler war zum Schluss mit Caylus auch noch ein Spiel der höheren taktischen Kategorie im Angebot, das mit einer seitenlangen Anleitung aufwarten kann.
Nachdem die Spiele aufgebaut waren, verteilten sich die Hettrumer Frustzwerge an den Spielbrettern. Ich landete mit meinen 4 Mitspielern am Familientisch und sollte Zug um Zug spielen.
Der ungefähre Drehplan sah vor, dass immer erst die Spieler beim jeweiligen Spiel in Aktion gezeigt werden, dann ein Spieler aus der Runde das Spiel vorstellt und anschließend noch zwei weitere Mitspieler kurz nach ihrer Meinung bezüglich des Spiels gefragt werden. Ich hatte anfänglich den Eindruck, dass einige Spieleclubmitglieder die ganze Situation unterschätzt und nicht mit soviel Redeanteil gerechnet hatten.
Jetzt war es aber eh zu spät und die SWR-Leute waren schon ihrem Element. Nach kurzen Diskussionen in den einzelnen Spielgruppen waren die „Freiwilligen“ für die ausführliche Spielpräsentation recht schnell gefunden. Mit meinem Grund- und Hauptschullehramts-Studiengang hatte ich nicht wirklich viele Argumente, um gegen eine solche Präsentation zu votieren und daher erklärte ich mich freiwillig zum sogenannten Spiele-Paten.
Die Dreharbeiten begannen beim Spiel Tsuro, was den anderen Gruppen eigentlich die Möglichkeit geben sollte ihre Spiele schon mal anzuspielen, damit der Spielplan später bespielt aussehen würde. An ein sinnvolles Spielen war bei mir aber nicht zu denken. Ich war nervös und überlegte mir einen sinnvollen und glorreichen Text und rätselte über die Frage, ob ich mich so doof anstellen möchte, dass es für einen Nippel in TV Total reicht...
Parallel zu diesen inneren Vorgängen hatte ich immer ein Auge auf die Tsuro-Gruppe, um eine ungefähre Vorstellung zu gewinnen was unsere Gruppe gleich zu erwarten hat.
Nachdem die Spieler beim Spielen gefilmt worden waren und niemand direkt in die Kamera blicken sollte, kam es zur Spielepräsentation durch den Spiele-Paten. Für die Tsuro-Partie hatte sich der Gastgeber Mathias Becker bereit erklärt ein paar Takte zu erzählen und ich hörte ihm aufmerksam zu, um ein paar Anregungen für meine Präsentation zu gewinnen. Als erstes viel mir die Inszenierung des Interviews negativ auf. Mathias sollte den Schachteldeckel des Spiels vor sein Gesicht in die Kamera halten und diesen dann, nachdem die Eröffnungsfrage gestellt wurde, langsam nach unten führen und dann seine Präsentation beginnen.
Die Idee so einen Einstieg gleich auch über mich ergehen lassen zu müssen, fand ich jetzt nicht wirklich verlockend aber ich musste mich schließlich ans Drehbuch halten. Nachdem die Tsuro-Gruppe 4-5 verschiedene Intro-Szenen abgeliefert hatte, waren wir an der Reihe. Um unseren Tisch wurden zwei Scheinwerfer aufgebaut und ruckzuck saß ich gut beleuchtet am Tisch. Nachdem ich meinen „Schachtel-Zaubertrick“ vollzogen hatte, stellte ich das Spiel kurz und knapp vor und die Aufnahmeleiterin war mit dem ersten Take gleich zufrieden. Zur Sicherheit sollte ich aber noch einmal ein Intro sprechen. Gar nicht so einfach, da ich meine ausgewählten Sätze schon beim ersten Mal verbraten hatte, geriet der zweite Take, indem ich nicht wieder das gleiche sagen wollte, für meinen Geschmack etwas unsauberer.
Was jetzt aus meinen zwei Einstellungen am Ende wird, werde ich am Montag ab 18.45 Uhr in der Landesschau auf SWR sehen.
Nachdem die Interviews von zwei meiner Mitspieler im Kasten waren, war ich doch ganz schön erleichtert, nun wieder unbehelligt spielen zu können. Dieses Gefühl war jedoch nur eine Momentaufnahme, denn an ein konzentriertes Spielen war bei mir nicht zu denken. Ich beobachtete ständig das Treiben am Caylus-Tisch und spielte nur Schrott zusammen und verlor gnadenlos ein kurzweiliges Spiel nach dem anderen.
Ausnahmsweise waren mir aber solche Niederlagen völlig egal, denn an diesem besonderen und einmaligen Spielabend ging es für mich nicht um Brettspiele, sondern alleine um das Fernsehteam des SWR.
Der ganze TV-Spuk dauerte bis etwa halb 11 und nach knapp 4 Stunden brach das Fernsehteam wieder seine Zelte ab und hinterlass euphorisierte Brettspieler, die den kommenden Montag, den Tag der Ausstrahlung herbeisehnten.
Ich fand den Abend sehr gelungen und habe mich über die kurzfristige Einlandung sehr gefreut. Noch mehr freue ich mich aber über den Nutzen der Spieleclub-Homepage, an deren Entstehung ich ja maßgeblich beteiligt war, ohne die uns das Fernsehteam wohl nie hätte kontaktieren können.
Zu dem Email-Einladungsprozess ist noch zusagen, dass dies der einzigste Weg war, um das Teilnehmerfeld auf maximal 15 Personen zu beschränken. Ein möglicher Fernsehteam-Hype, der mehr als 30 Besucher zur Folge hätte haben können, hätte einen sinnvollen Dreh verhindert.
Der erste und wohl auch letzte unöffentliche Spielabend ist damit vorbei und am Donnerstag kommender Woche kann wieder jeder der möchte zum regulären Spielen erscheinen.
Nähere Infos zur Sendung werde ich am Montag noch präsentieren. Bis dahin hab ich auch abgeklärt, ob und wann ich den Sendungsausschnitt in digitaler Form hier präsentieren kann.
Diese Hotels dienten als Zwischenstationen für meine Weltreise. Habe euch zu jedem Hotel eine kleine Rezension geschrieben, falls jemand einmal das selbe Hotel buchen möchte... :
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Teneriffa Hotel La Quinta Park Suites
Fuerteventura, Hotel Las Marismas
Lanzarote, Hotel Iberostar Lanzarote Park
Gran Canaria, Hotel Agaete Parque
Urlaub für Schwule und Lesben
Gran Canaria, Hotel Tropical la Zona
Balearen
Mallorca Hotel Jade Playa de Palma
Mallorca, Hotel Viva Palmanova
Ägypten
Hotel Marsa Alam in Ägypten (Hurghada)
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In welchem Land deiner Weltreise warst Du noch nicht? Äthiopien, Ghana
Was war das letzte, was du dir in einem Online Shop gekauft hast? Gute Frage.. ich glaube es waren je 1 Paar SPM Stiefel und Gabor Stiefel von Reiterstiefel.de für meine Frau. (Sie ist ein großer Stiefel Liebhaber.. wobei ich diese Reiterstiefel auch ganz gut finde)
Hast du eine Familie? Nein, derzeit nur eine Partnerin aber keine Kinder. Sonst wären die Weltreisen wohl kaum möglich..