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Die Suche nach dem heiligen Gral der Erleuchtung neuen FCK-Trainer ist nun endlich beendet, immerhin geht ja
auch am Montag schon das Training für die neue Saison los. Marco Kurz, der erst im Februar beim TSV 1860 München entlassen worden ist, unterschreibt einen Zwei-Jahresvertrag beim Traditionsclub
und ist ab sofort Cheftrainer am Betzenberg.
In den vergangenen Tagen pfiffen die Spatzen diese Meldung bereits schon von den Dächern, andere Vögel schickten aber auch gleich unmittelbar Dementis hinterher und somit war die Sache bis heute noch vollkommen in der Schwebe. Nach der offiziellen Bekanntmachung des 1.FC Kaiserslautern ist nun aber alles klar, der 40-Jährige Marco Kurz wird der Nachfolger von Milan Sasic.
Nach den Absagen von Franco Foda, Friedhelm Funkel, Heiko Herrlich und vielen anderen, ist Marco Kurz zwar jetzt irgendwo doch die letzte Alternative vor einer internen Lösung, dennoch bin ich froh, dass die Trainerfrage nun endgültig gelöst ist.
Meine Favoriten für den Job waren zwar bekanntermaßen Bruno Labbadia und Heiko Herrlich, trotzdem bin ich gewillt dem neuen und noch recht unverbrauchten Trainer eine Chance zu geben.
Für Stefan Kuntz passt der junge Trainer in das neue Konzept der Roten Teufel, denn in der offiziellen Mitteilung des Vereins wird der Vorstandsvorsitzende des 1.FCK so zitiert:
„Mit Marco Kurz konnten wir einen jungen deutschen Trainer für die Aufgabe beim FCK gewinnen. Er verfügt über Erfahrung in der Arbeit bei einem Traditionsverein und hat zuletzt bei 1860 München mit einigen jungen Spielern gearbeitet, die sich unter seiner Führung wesentlich weiter entwickelt haben. Mit ihm gehen wir gut gerüstet in die bevorstehende Spielzeit und können nun gemeinsam die Kaderplanung abschließen.“
Diese angesprochene Kaderplanung ist in meinen Augen auch jetzt das Wichtigste, denn Marco Kurz wird seinen Vertrag nur dann erfüllen können, wenn er eine Mannschaft zur Verfügung stehen hat, die eine realistische Chance auf den Aufstieg in die erste Fußballbundesliga hat. Da es mit Transfers ja noch sehr mau aussieht, wird es langsam mal wirklich Zeit, dass Kuntz und Kurz (ein gewöhnungsbedürftiger Zungenbrecher) bald echte Verstärkung und nicht nur Abgänge präsentieren.
Zwar wurde heute mit Christoph Buchner der erste Neuzugang unter Dach und Fach gebracht, da 19-jährige Verteidiger aber aus der dritten Liga an den Betzenberg wechselt, bin ich mir noch nicht so sicher, ob er seinen Weg in der ersten Mannschaft wirklich machen wird...
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