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The Hangover Celebrity Poker Tournament At Caesars Palace

Eine recht bekannte und umstrittene Boulevardzeitung verschaffte uns gestern eine exklusive Vorpremiere des Film The Hangover, der ab 23. Juli in Deutschland in den Kinos anlaufen wird. Allen, die nicht dabei sein konnten, sei gesagt: Es war großartig und Hangover (englisch für Kater) ist definitiv einer der lustigsten Filme, die ich je sehen durfte. Mit einer ausgeklügelten Story und einer Gagdichte, die an die Mutter aller Filme heranreicht, stößt der neuste Film von Todd Phillips, der sich schon für Old School, Road Trip und Starsky und Hutch verantwortlich zeigte, problemlos in die erste Liga der Komödien vor.

Der Film war derartig gut, dass ich nach knapp 100 Minuten Spielzeit vor Lachen fast schon Bauchschmerzen hatte. Zusätzlich durfte ich nach dem Abspann erstmalig einen Applaus des Publikums im Kinosaal erleben, das gab es nicht einmal beim großartigen neuen Batman-Film.

Auf dem Flur vor den Kinosälen plauderte ich nach der Vorführung noch kurz mit ein paar anderen Gästen und egal wen ich fragte, die Meinung war stets äußerst positiv. Lediglich um die absolute Überszene gab es hitzige Diskussionen, denn der Film ist randvoll mit guten Szenen und lustigen Gags.

Inhaltlich ist der Storyhauptfaden recht schnell zusammengefasst. Die Filmreporter tun dies so:

Kurz vor seiner Hochzeit fährt Doug (Justin Bartha) mit seinen Freunden Phil (Bradley Cooper) und Stu (Ed Helms) sowie seinem zukünftigen Schwager Alan (Zach Galifianakis) nach Las Vegas. Hier will er bei seinem Junggesellen-Abschied noch einmal richtig abrocken. Das ist ihnen mit Bravour gelungen, denn als die Kumpels am nächsten Morgen aufwachen, ist das Hotelzimmer verwüstet und der Bräutigam verschwunden. Unangenehm an der Sache ist, dass sich die drei nicht an die Vorkommnisse der letzten Nacht erinnern. Aber es kommt noch schlimmer: Im Badezimmer findet Alan einen fauchenden Tiger und im Schrank befindet sich gar ein schreiendes Baby. Eigentlich möchten Phil, Stu und Alan gar nicht wissen, was in der vergangenen Nacht passiert ist. Doch die Frage nach dem verschollenen Ehemann in spe drängt, denn schließlich soll dieser am kommenden Tag vor den Traualtar treten. Die Freunde versuchen verzweifelt, die Nacht zu rekonstruieren, doch ihre Suche wird zur wilden Odyssee durch Las Vegas, bei der einige weitere Überraschungen auf das Trio warten.

The Hangover - UK Premiere - Inside Arrivals

Soweit der Inhalt des Films. Es sind aber definitiv mehr als nur einige Überraschungen, die der Film bietet. Die Suche nach dem verschwundenen Doug gestaltet sich haarsträubend und Stück für Stück wird die wildeste Absturznacht aller Zeiten von den Freunden rekonstruiert. Als Zuschauer sitzt man stellenweise fast schon gebannt in seinem Kinosessel und sieht staunend zu, wie jeder eigentlich unübertreffbaren Situation noch durch weitere unvorstellbare Dinge die Krone aufgesetzt wird.

Hierzu benötigt man übrigens auch keine absoluten Weltstars. Von der Nebendarstellerin Heater Graham mal abgesehen, sagten mir die ganzen Hauptdarsteller fast überhaupt nichts. Als Nebendarsteller und Wasserträger waren sie mehr stellenweise irgendwo im Gedächtnis abgespeichert, mit großen Hauptrollen konnte aber bisher eigentlich niemand überzeugen. Gut möglich, dass dieser sehr erfolgreiche Film, ich gehe bei dieser Qualität einfach vor mal von einem großartigen Erfolg aus, ein Spruchbrett für die ein oder andere große Hollywoodkarriere werden kann.

Ashton Kutcher, Sean William Scott oder Amy Smart haben mit ähnlichen Produktionen (Ey Mann, wo is' mein Auto? und Road Trip) auch ihre Karriere ordentlich in Gang gebracht.

Auf die Altersfreigabe für Hangover bin ich mal gespannt. Aktuell scheint es so, als würde der Film eine FSK-12 Freigabe erhalten. In Amerika dürfen Jugendliche, die jünger als 17 Jahre sind, den Film nur in Begleitung eines Erwachsenen sehen. Im prüden Amerika irgendwo auch verständlich, schließlich zeigt der Film stellenweise auch etwas nackte Haut und Gewalt.

Zum Abschluss der Filmkritik spreche ich hiermit einen absoluten Anschaubefehl für den Film aus und frage mal in die Runde: Bist du hart genug für Las Vegas ?!

Ich werde mir den Film auch unbedingt noch mal im Kino ansehen. Etwa 4-5 Gags kenne ich nämlich noch nicht. Denn gewisse Dialogfetzen gingen im schallenden Gelächter im Kinosaal einfach unter.

Als Appetithäppchen habe ich hier noch den Trailer Mike "Iron Mike" Tyson:

Hangover - Deutscher / German Trailer (OT: The Hangover)
Tue, 7. jul 2009 8 Kommentare
Hangover rockt und Hangover 2 wird als Fortsetzung 2011 in die Kinos kommen
IronMike - der 8.07.2009 um 19h55
nettes appetithäppchen, gute Kritik. Danke!
ralf - der 10.07.2009 um 09h45
Pflicjtprogramm! Dem ist wirklich ichts hinzuzufügen!
Paramantus - der 11.07.2009 um 16h48
Wow, danke für die klasse Filmkritik.

Werde ihn mir auf jedenfall anschauen.
Braumeister - der 12.07.2009 um 22h31
Hab ihn mir angeschaut, bin aber dann nach ungefair dem zeitraum gegangen als er ins Schränkchen geschaut hat und dort ein kleines Baby lag. Ich fande den Film bis dahin nicht witzig, nicht amüsant, nicht erotisch, agressiv oder in irgenteiner sonstigen Form anschaulich. Da schau ich mir lieber Transformers oder Romeo & julia an, da kann man wenigstens weinen, grinsen oder sich verstecken, den diese Filme, oh ja, diese Filme haben klasse!
Aber Liebe Grüße & danke für deine Meinung.


Lg

nnLi
nnLi - der 13.07.2009 um 01h42
Der Abspann von Hangover mit den Partybildern ist nicht zu toppen. Außerdem ist Heather Graham die absolute Bombe, nicht nur wegen der Brust- und Nackt-Szenen!
Tiger - der 13.07.2009 um 17h05
Awesome Movie! Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha, Heather Graham, Sasha Barrese, Rachael Harris and Ken Jeong play so great!
Johnny - der 21.07.2009 um 23h31
Langweilige Pseudokomödie ohne Biss!

Alle sogenannten Gags wurden in den Trailern eigentlich aufgezählt. Die Story ist unglaublich schlecht, der Film total langweilig, die Gags kennt man bereits aus den Trailern. Die Story klingt eigentlich altbacken, die Figuren bedienen Klischees, die Hauptdarsteller sind vorher nur in Nebenrollen bekannt gewesen und das Budget ist mehr als moderat zu bewerten.Nach tollem,echt anarchistischem Beginn nehmen bald rohrkrepierende Witzchen und abgestandene Kalauer bis zum erschreckend hausbackenen Finale mehr und mehr überhand. Die Komödie mutiert leider zur totalen Blödelei.
Wavescapenet - der 9.09.2009 um 15h00